Auch der Ministerpräsident und Wahlkämpfer Althaus in Thüringen ist ein Freund des Grundeinkommens - wie er FAZ.net in einem längeren Audio-Interview verriet. Althaus ist wichtig für eine solche Bewegung, denn er spricht Menschen an, die ansonsten das Grundeinkommen für linken Spinnitismus halten.
Althaus plädiert für ein Grundeinkommen, weil die sozialen Sicherungssysteme zukünftig nicht mehr auf die gewohnte Weise über die Besteuerung von Arbeitseinkommen finanziert werden können. Denn immer weniger Leute verfügen über ein Arbeitseinkommen im klassischen Sinne. Heute schon verfügen Millionen Rentner, Arbeitslose und Kinder über Einkommen in unterschiedlicher Höhe, gespeist aus Transferleistungen der Gemeinschaft.
Das bedingungslose Grundeinkommen vollzieht den letzten Schritt: Es gesteht auch allen anderen eine Grundsicherung zu. Auch denen, die sowieso schon viel haben und auch denen, die ein Arbeitseinkommen haben.
Eben allen, bedingungslos.





