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Wahlkreis Eimsbüttel

Eimsbüttel: Attraktiv, lebendig, vielfältig, mit weit gefächerter Sozialstruktur

In den letzten Jahren kommt es immer wieder zu massiven Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern, der Verwaltung und den politischen Entscheidungsträgern. Ein paar Beispiele dafür:

- Das Diakonieklinikum auf dem Sparbierplatz.

- Die Ansiedlung von Möbel-Höffner.

- Die Bebauung rund um die Hoheluftbrücke und den Isebek-Kanal.

- Die Pläne für Neubau und Erweiterung der Gebäude der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Niendorfer Gehege.

Immer geht es bei den Auseinandersetzungen auch darum, ob und in welchem Ausmaß bisher öffentlich genutzter Raum nunmehr von privaten Interessen bewirtschaftet/genutzt werden darf.

Zudem entzünden sich die Konflikte am Eindruck der Menschen in den jeweils betroffenen Quartieren, über ihre Köpfe hinweg entschieden Politik und Verwaltung zugunsten von Investoren - und wenn sich dann der Widerstand regt, werden Mittel und Wege, Tricks und Kunststückchen hervor gezaubert, die ein solches Projekt am Ende doch möglich machen.

Das darf nicht länger so sein. Verwaltung und Politik haben die Pflicht, verstärkt den Dialog mit den Anwohnern zu suchen. Den Entscheidern in den Gremien wird nichts anderes übrig bleiben, als sich von der Idee zu verabschieden, die Menschen im Quartier seien nur lästige Verhinderer. Leute, die den Fortschritt und die Entwicklung blockieren und damit all die Segnungen verpassen, die sich die Verwaltung für sie ausdenkt.

Sonst werden Konflikte und Auseinandersetzungen mit weitaus härteren Bandagen geführt als bisher.